Die Ökologschule VS Johannes Messner ist wieder Umweltzeichenschule

Die Umweltzeichenschule Volksschule Johannes Messner im Schuljahr 2010/11

Nach der erfolgreich abgelegten Erstprüfung zu 7 von 10 Kriterien wird nun das Augenmerk auf die weiteren drei Kriterien gelegt:

  • Beschaffung
  • Mobilität
  • Lebensmittel und Buffet

Beschaffung: 
Es wird gezielt daran gearbeitet, den Papierverbrauch und den Tonerverbrauch einzuschränken.

Mobilität:
Gehwochen, Sammelwochen, der „muttitaxifreie erste Donnerstag im Monat“, die gezielte Aufarbeitung des Schulweges zu Fuß, sollen den Kindern ein gesundes, sicheres Mobilitätsverhalten anerziehen.

Lebensmittel und Buffet:
Dazu wird in den Klassen 3b, 3c, 4a und 4c der SV „Ernährungsführerschein „ durchgeführt. Die Schule ist zu diesem Schulversuch eine Pilotschule und die beiden Lehrerinnen VOLin Hildegard Danler und VOLin Ursula Larch haben die dazu nötige Ausbildung im Rahmen einer 60-stündigen Fortbildung abgelegt. Sie sind nun berechtigt die Prüfung der SchülerInnen zum „Ernährungsführerschein“ abzunehmen.

Wir danken den beiden Lehrerinnen für ihr außerordentliches Engagement !

Feier anlässlich der Umweltzeichenverleihung am 2010-07-06

 

Die Volksschule Johannes Messner erreicht am 26. April 2010 mit 100%-Punkten das Umweltzeichen

Da freute sich am 26. April 2010 das Umweltzeichen-Kern-Team mit Fr. Dir. OSrinPsenner, Fr. OLin Danler und Fr. VLin Vylet – obwohl den engagierten Damen auch eine 110%-iges Ergebnis gefallen hätte 😉

Wenn auch der eine oder andere Punkt aufgrund des Alters des Schulgebäudes und der Gegebenheiten nicht zur Gänze erfüllt werden konnte, wurde dies durch die zusätzlichen Projekte und Aktionen an der Umweltzeichenschule VS Johannes Messner in Form von Zusatzpunkten bei Weitem wieder wettgemacht. Dies ist auch im UZSB Prüfbericht VS Johannes Messner 2010 ersichtlich. Laut UZSB Freigabe VS-Johannes-Messner 2010 für die Ökolog- und Umweltzeichenschule VS Johannes Messner in Schwaz dürfen wir dieses Qualitätssiegel bis zum 3. Juni 2014 weiter führen.

Wir bemühen uns nun,  zur Nachfolgeprüfung anzutreten. Da werden dann alle 10 Kritierienpunkte überprüft.

 

Der Weg zur Umweltzeichenschule Prüfung 2010

Umweltzeichen LogoDas Österreichische Umweltzeichen, das 1990 auf Initiative von Umweltministerin Flemming geschaffen wurde, steht für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen.

Das Umweltzeichen wird an Produkte, Betriebe und Bildungseinrichtungen vergeben.

Seit Jänner 2002 gibt es das Österreichische Umweltzeichen für Schulen und LehrerInnen-Bildungseinrichtungen. Es zeichnet Schulen nicht nur für ihren Öko-Standard für das Schulgebäude oder die Erstellung eines Energie- und Abfallwirtschaftskonzeptes aus, sondern zeigt auch besonderes Engagement und hohe Qualität in den Bereichen Lernkultur, Umweltbildung und umweltorientiertes Handeln sowie Förderung des sozialen Schulklimas und der Gesundheit auf. Zeichengeber sind das Lebens- und das Bildungsministerium.

Grundlage für eine Umweltzeichenauszeichnung ist die Erfüllung von Kriterien, die wiederum in Muss-Kriterienpunkte, in Soll-Kriterienpunkte und Zusatzinitiativen eingeteilt sind. Muss-Kriterienpunkte müssen erfüllt werden, Soll-Kriterienpunkte zu 60% der maximalen Punktezahl.

2002 wurde die VS Johannes Messner 1 als Pilotschule für das Umweltzeichen für Schulen von den beiden Ministerien ausgewählt.

Im April 2003 bestand die Schule die Erstprüfung und durfte bis zum 6. Juni 2006 das Qualitätssiegel tragen. Im April 2006legte die Schule die erste Folgeprüfung ab und darf das Qualitätssiegel bis zum 10. Juni 2010 tragen.

Im September 2009 hat sich die VS Johannes Messner erneut zur Prüfung angemeldet. Durch die Eingliederung der VS Johannes Messner 2 muss die Schule eine zweite Erstprüfung ablegen. Geplant ist, im April 2010 zur Prüfung anzutreten.

Wir werden in folgenden Kriterien zur Prüfung antreten:

  • Umweltmanagement, Information und Soziales
  • Umweltpädagogik
  • Energienutzung und -Einsparung
  • Außenraum
  • Gesundheitsförderung, Ergonomie und Innenraum
  • Chemische Produkte und Reinigung
  • Wasser, Abwasser, Abfallvermeidung und -Reduktion

An der Umsetzung arbeitet der gesamte Lehrkörper mit. Die Koordination haben VDin Kristina Psenner, VOLin Hildegard Danlerund VLin Edith Vylet.

Auf dem Weg zur Umweltzeichenprüfung

Die Schule hat sich im September 2009 für die zweite Erstprüfung im Jahr 2010 angemeldet. In der Pädagogischen Konferenz vom 10. September 2009 wurde von allen LehrerInnen die Vereinbarung unterschrieben, dass sie umwelt- und gesundheitsrelevante Themen in ihren Unterricht einfließen lassen.

In dieser Konferenz wurden auch die Ansprechpartner und die Arbeitsteams festgelegt.

Koordinationsteam:

VDin Kristina Psenner, VOLin Hildegard Danler und VLin Edith Vylet.

Kernteam:

Schulleitung, alle LehrerInnen, Schulwart

Erweitertes Team:

ElternvertreterInnen und Eltern
Schulerhalter und Schulbehörde mit ihren zuständigen Stellen
Ansprechpartner von ÖKOLOG, Klimabündnis, Energie Tirol, ATM, NATOPIA, WWF, …
Koordinatoren der Comeniuspartner

Berater:

Mag. Karl Mallaun

Prüfungspunkte:

Die Schule wird in sieben Kriterienbereichen zur Prüfung antreten, alle MUSS- Punkte müssen erfüllt werden, von den SOLL- Punkten sind 60% zu erreichen.

 

Umweltmanagement und Soziales: Psenner, Larch, Valentin
Umweltpädagogik: Psenner, Danler, Schlechter, Stecher
Energie und Bauausführung: Psenner, Danler, Gratl, Piringer
Außenraum: Danler, Oberladstätter, Zabukovsek
Gesundheitsförderung und Ergonomie: Vylet, Richler, Mlaker
Chemie und Reinigung: Danler, Hechl, Sautner
Wasser, Abwasser und Abfall: Psenner, Danler, Schulze, Mascher
Schreiben des Prüfprotokolls: Psenner, Danler, Vylet
Auswertung der Umfragen: Richler

Es arbeiten somit alle LehrerInnen an der Vorbereitung zur Prüfung mit.

Mit 1. Februar 2010 ist das Prüfprotokoll geschrieben, die Nachweismappen und Auswertungen der beiden Umfragen ( Schüler, Lehrer, Eltern und nichtlehrendes Personal ) sind in Erstellung und Ausarbeitung. Wir hoffen, dass wir uns Mitte März zur Prüfung anmelden können.

Das Koordinationsteam: Psenner, Danler, Vylet

Auf dem Weg zum Umweltzeichen: Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern

Nach der Anmeldung zur zweiten Erstprüfung wurden auch die SchülerInnen in die Arbeit zur Erreichung des Umweltzeichens miteingebunden. Seit Schulbeginn wurden folgende Erhebungen, Aktivitäten und Projekte mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt:

Meilensammeln für den Klimaschutz vom 22. September bis 29. September  2009

Siehe “Grüne Meilen – weiße Meilen

Muttitaxifreier Donnerstag

An jedem ersten Donnerstag im Monat.

Gutes Schwazer Quellwasser im eigenen WasserglasGesunde Jause in der Jausenbox – Gutes Schwazer Quellwasser im eigenen Wasserglas

Stichtagserhebung “Jausenbox und Wasserglas” am 11. Jänner 2010: Alle Schüler waren im Besitz einer Jausenbox und eines    Wasserglases.

Bonusvereinbarung mit den Schülern

Die Schule hat mit dem Schulerhalter seit 2002 eine Bonusvereinbarung zur Einsparung von Energie, Wasser und Abfall. Die gleiche Vereinbarung haben die SchülerInnen mit der Schulleitung. Durchgeführt wird die Überprüfung von den IB- Lehrerinnen und der Direktorin mit den Energiebeauftragten aus der 3a und 3c.

Dazu wurde neben der täglichen Überprüfung ganz bewusst im   Dezember in allen Klassen das Projekt „Meine Klasse ist sauber“ durchgeführt.

Zweimal in der Woche wurden durch die Energiebeauftragten unter Begleitung von Frau Psenner und Frau Danler alle Klassen auf Sauberkeit und Ordnung kontrolliert.

Die Klassen bekamen ab 85% einen Hausaufgabengutschein. Das Ergebnis ließ sich sehen: 3 Klassen schnitten mit 100% ab, 6 Klassen zwischen 90% und 98% und 2 Klassen mit 88%.

Bergzwerg, Lesung mit Mag. Lechner, 3.Klassen, 25.2.2010Alle Schüler bekamen den wohlverdienten Gutschein, die drei besten Klassen bekommen als Sonderbelohnung die nächste Schülerfortbildung über das Tiroler Kulturservice gratis.

Die 3b konnte die Lesung von Mag. Clemens Lechner zum “Bergzwerg” bereits gratis besuchen.

JausenboxenErhebung “Jause” vom 11. Jänner bis 5. Februar

Gratulation und Kompliment an die Eltern! In dieser Zeit hatten alle Kinder – bis auf ein Kind an vier Tagen – eine Jause, sehr liebevoll hergerichtet in der Jausenbox mit oder sie durften sich ein Frischgebäck vom Schulbäcker kaufen.

Temperaturmessen, ein Projekt der 2a und 2c

Um das Bewusstsein für eine richtige Raumtemperatur und das   Gefühl, wann Stoßlüften angebracht ist, ging es in diesem Projekt, das vom 11. Jänner bis 5. Februar plakativ in vier Klassen und in der Aula   des 1. und des 2. Stockes täglich durchgeführt wurde.

Das Führen der Aufzeichnungen machte den SchülerInnen und LehrerInnen der beiden Klassen sehr viel Spaß, Begründungen für Abweichungen wurden gesucht und vor allem ist allen jetzt klar, warum Stoßlüften angesagt ist.

Unsere WC-Anlagen bleiben sauber

Ein Projekt, das mit allen Klassen vom 11. Jänner bis 5. Februar durchgeführt wurde.

Hier wurde neben dem Bewusstsein für Sauberkeit und Hygiene in den WC- Anlagen auch Bewusstseinsbildung für sparenden und ordentlichen Gebrauch von Papierhandtüchern und WC- Papier durchgeführt. Durch das Anbringen von Hinweistafeln durch die Energiebeauftragten der IB-Klassen 3a und 3c und Kurzreferaten in allen Klassen wurde auch darauf hingewiesen, dass der Wasserhahn immer abgedreht und das Licht immer ausgeschaltet werden sollte.

Die Kontrolle erfolgte durch den Schulwart und die beiden Reinigungsfrauen. Es klappte wunderbar, den SchülerInnen wird großes Lob ausgesprochen!

Bewusstseinsbildung zum Stoßlüften

Bereits zu Schulbeginn wurden LehrerInnen und SchülerInnen über die Sinnhaftigkeit des Stoßlüftens unterrichtet. Aus gegebenem Anlass hielten nun die SchülerInnen der 3a und 3c im Rahmen des IB-Unterrichtes nach den Semesterferien in allen Klassen ein Kurzreferat über das Stoßlüften, klebten auf jedes Lehrerpult ein Informationsblatt und brachten an den Fenstern Hinweisschilder an.

 

Für die Nachfolgeprüfung im Frühjahr 2015 arbeitete ein Koordinationsteam, das aus folgenden Personen bestand: VDin Danler Hildegard, SRin Richler Irene, VOLin Vylet Edith und der Schulwart Manfred Freisinger.

Das gesamte Team bemühte sich, das Qualitätsgütesiegel erneut zu erreichen.