Schulprofil der Volksschule Johannes Messner

Aktive Schulpartnerschaft

  • Unsere Schule begreift sich als Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens, der allen Beteiligten der Schulgemeinschaft eine Stätte der Begegnung, der Kommunikation, der Kooperation und der Information sein soll.
  • Lehrende, Lernende, Erziehungsberechtigte, zuständige Behörden und Gemeinde bewerten sich als Partner, die sich auf pädagogische und ethische Grundwerte wie Leistungsbereitschaft, Verantwortlichkeit, Engagement, Offenheit, Toleranz und Kritikfähigkeit auf der Basis von demokratischen Strukturen stützt.
  • Den Erziehungsauftrag führen Lehrende, Erziehungsberechtigte und zuständige Behörden durch.
  • Sie stehen in einem konstruktiven Informationsaustausch zueinander und suchen Sorgen, Ängste und auftretende Probleme in Absprache miteinander zu lösen.
  • Größter Wert wird auf eine respektvolle Gesprächskultur gelegt.
  • Unmittelbare Ansprechpartner in der Schule sind die KlassenlehrerInnen und die Direktorin.

Schulkultur

  • Um ein konstruktives Schulklima zu haben, ist es für uns sehr wichtig, dass sich alle Partner um die Förderung eines friedlichen Zusammenlebens, um Menschlichkeit, um Wertschätzung des Anderen und um Gerechtigkeit bemühen.
  • Dazu sind Ordnungen, Vereinbarungen und Regeln notwendig, die gemeinsam erstellt werden, und an die sich alle zu halten haben.
  • Sie sind Orientierungshilfen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen und der Umwelt, sowie die Achtung sozialer Werte ins Auge fassen.
  • Ein großes Anliegen ist die Erziehung zu gewaltlosem Umgang miteinander und die Pflege gelebter Beziehungskultur sowie die Erziehung zu entsprechender Sprech- und Diskussionskultur.
  • Unterstützt wird das Erreichen dieser Zielsetzungen durch die Zusammenarbeit der Partner als Umweltzeichenschule, ÖKOLOG- Schule, Klimabündnisschule, Klima:aktiv- Schule, Gesundheitsfördernde Schule, in der Arbeit in den Schulversuchen und in der Arbeit in nationalen und europäischen Projekten.

Unterrichtsprinzipien

  • Die Lehrenden der Schule legen größten Wert darauf, Erziehungberechtigte und Schulbehörden zum Wohle der Lernenden in ihre Arbeit mit einzubeziehen und so eine lebendige Partnerschaft: Schule – Behörde – Erziehungsberechtigte – Schüler zu pflegen.
  • Größtes Augenmerk wird im Sinne der UN- Dekade: Nachhaltige Entwicklung ( 2005 bis 2014) auf die Nachhaltigkeit in der Unterrichtsarbeit gelegt. Begonnene Projekte, Aktionen, Aktivitäten sind keine “Eintagsfliegen”, sondern werden weitergeführt, überdacht, verbessert und ausgebaut: Schullehrgarten seit 1988; ab Frühjahr 2015 auch als Pausenraum verwendbar Gesunde Jause: seit 2007; in den letzten Jahren den Gegebenheiten angepasst (Gesamtjause durch Schwazer Bäuerinnen, wöchentliches Jausenbuffet in der Vorschulklasse, Zubereitungsmöglichkeiten in jeder Klasse – Utensilien aus der Schmatzi-Kiste usw.)
  • Der Schulgemeinschaft soll durch diese Projekte, Aktivitäten und Initiativen die Zugehörigkeit zu nationalen und europäischen Netzwerken  transparenter gemacht werden.
  • Querverbindungen in der Arbeit als Umweltzeichenschule, ÖKOLOG- Schule, Klimabündnisschule und Gesundheitsfördernde Schule dienen der Sicherung eines optimalen Unterrichtsertrages.
  • Großer Wert wird auch auf eine schülergerechte Erziehung in kultureller Hinsicht gelegt.

Unterrichtserteilung

  • Um die Unterrichtsarbeit als Umweltzeichenschule, ÖKOLOG- Schule, Klimabündnisschule und Gesundheitsfördernde Schule sowie im Sprachprojekt und im SV-ME bewältigen zu können, bekommt die Schule aus dem Bezirkskontingent Zusatzstunden ( UVÜ/IB+GDS, SV-ME, UVÜLFI, UVÜ/Chor).
  • Den Unterricht in diesen Zusatzfächern erteilen darauf durch Fortbildungsarbeit spezialisierte LehrerInnen. Sie gehen in ihrem Unterricht auch vermehrt auf Lernschwächen, Verhaltensauffälligkeiten, Kontakt- und Kommunikationsschwierigkeiten der SchülerInnen ein.
  • Besonderes Augenmerk legen wir auf die Leseerziehung. Dabei wird speziell auf gezielte Leseförderung geschaut, das Vorlesen in verschiedenen Formen forciert, …. Seit dem Frühjahr 2015 darf die Schule auch das Lesegüte-Siegels tragen.
  • Besondere Themenkreise werden in Projektabschnitten mit den Klassen durchgeführt, kompetenzorientierer Unterricht angestrebt. Dabei lernen die Kinder oft auch selbständiges Erwerben von Wissen in Form von Freiarbeit.
  • Durch die aktuellen Beiträge in der Homepage erhalten die Erziehungsberechtigten Einblick in das aktuelle Schulgeschehen und in den Schulalltag.